Hemsbach, 9. Mai 2020

Mein 250. (Ultra)Marathon

Am Samstag war es soweit: Wir durften wieder einen offiziellen Wettkampf bestreiten - und das nach 9 Wochen Corona Pause. Dies war aber auch nur möglich, da der Lauf überwiegend in Hessen stattfand, wo die Corona-Bestimmungen schon weiter gelockert sind als in anderen Bundesländern.  Es sollte für mich mein 250. (Ultra)Marathon werden, den ich eigentlich schon im März geplant hatte zu laufen.

Zudem mussten natürlich besondere Corona-Regeln eingehalten werden: Es gab einen individuellen Start mit einem 2-stündigen Zeitfenster in zulässigen Kleingruppen und die Start- und Zielzeiten musste man in eine ausliegende Teilnehmerliste eintragen, die an der Windschutzscheibe des Autos des Veranstalters hing.

Ich lief meinen Jubiläumsmarathon zusammen mit Michael. Von der Förster-Braun-Hütte ging es auf die 577 m hohe Tromm im Odenwald, wo wir traditionsgemäß bei km 25 eine kurze Pause am dortigen Ireneturm einlegten. Unterwegs überholten wir teilweise die Frühstarter, teilweise wurden wir auch immer wieder von den schnelleren Spätstartern überholt. Nach der Tromm ging es bergab nach Zotzenbach, wo wir auf dem Friedhof unserer Wasserblasen auffüllten. In Mörlenbach schickte ich Michael in den Supermarkt für mich eine Flasche Cola für die letzten 15 km zu kaufen. Ich ging derweil zu Fuß weiter, bis Michael am Anstieg zur Juhöhe wieder auf mich auflief, wo wir nochmals auf 371 m Höhe „klettern“ mussten. Oben angekommen stärkten wir uns noch schnell mit einem kalten Hopfengetränk, bevor es tendenziell wieder abwärts zum Ziel im Wald bei Hemsbach ging.

Selbstverständlich musste eine „Feier“ zu meinem 250. (Ultra)Marathon wegen der Corona-Regeln ausfallen, aber es war umso schöner, den ein oder anderen Laufkameraden wieder zu treffen!

(Annette)

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