zuhause, 18. November 2018

Durch viel raschelndes Laub

Ausnahmsweise haben es Annette und Michael auch mal früh genug aus dem Bett geschafft, um ein langes Läufchen mit uns zu machen. Angesagt waren "2 bis 2,5 h", aber wie das unter Peters Führung oft so ist, wurden am Ende 3:03 h draus. Dafür haben wir auch einen Halbmarathon mit fast 600 Höhenmetern eingetütet.

Über die Hessenkellerhütte und "Am Häuschen" liefen wir ins Krumbachtal und dann auf der anderen Seite des Tals nach oben Richtung "Lutz' Blick". Dorthin bogen wir aber nicht ab sondern rannten auf der anderen Seite runter ins Eckbachtal. Auf der anderen Seite der Straße zwischen Altleiningen und Höningen genossen wir die Sonne zwischen den Feldern, die man von Lutz' Blick aus sieht und kamen bis nach Höningen. Auf der anderen Seite des Ortes ging's wieder bergauf Richtung Rahnfelsen. Am Fuß des Felsens schlugen wir den Weg Richtung Lindemannsruhe ein, da hatten wir ziemlich genau 2 Stunden auf dem Tacho. Über Lindemannsruhe, Suppenschüssel und Kirschberg kamen wir dann zurück nach Hause.

Bei herrlichem Sonnenschein aber knackigen Temperaturen hatten wir einen schönen Vormittag in Wald und Feld.

Text Gabi, Kamerakind Peter

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zuhause, 10. November 2018

Außerderreihelauftreff

Peter und ich sind Kossmann-Laufbotschafter und André Kossmann besucht seine Botschafter gerne mal bei ihren Lauftreffs. Heute wollte wir ihm also (mal wieder) unseren schönen herbstlich gefärbten Pfälzerwald zeigen. Gemütlich wollte er  laufen und ca. 1:20 h. Wir waren zwar nur siebt, das tat unserer Lauffreude aber keinen Abbruch. Ungeheuersee - Laurahütte - Rotsteig und dann zurück nach Weisenheim war unsere Route. Mehr als 10 km kamen da nicht zusammen und immerhin 210 Höhenmeter. Zurück am Parkplatz ließ Rainer Hauer, Laufgast aus Herxheim und ebenfalls Laufbotschafter, sogar noch einen Sektkorken knallen, stilecht hatte er auch richtige Gläser im Kofferraum.

Text Gabi, Fotos Peter & Gabi

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Bottwartal, 15. Oktober 2018

Auf zum 3/4 Bottwartal – Marathon in den Norden Stuttgarts

Am Samstag machten wir uns auf den Weg zu einem 3/4 Marathon nach Steinheim an der Murr. Nach problemloser Anfahrt ca. 125 Km checkten wir in unserer Unterkunft in Großbottwar ein, diese liegt etwa 5 km vom Start entfernt.

Nach einem Stadtbummel holten wir unsere Startunterlagen in Steinheim an der Murr ab,dort fanden am Samstag etliche Schülerläufe mit insgesamt 1700 Kids statt.

In der Turnhalle ist eine kleine Messe und für das leibliche Wohl ist auch Samstags/Sonntags gesorgt. Start für den ¾  Marathon war Sonntag früh 10.15 Uhr am Wahrzeichen von Steinheim nämlich STEPPI (Steppenelefant Steppi] : Die fast fünf Meter hohe, stählerne Nachbildung des am 6. August 1910 in der Grube Sammet  beim Sandabbau gefundenen Mammutskeletts wurde im August 2010, genau 100 Jahre nach der Entdeckung des Originals, der Öffentlichkeit übergeben).

Der ¾ Marathon  verläuft durch Steinheim, Kleinbottwar, Großbottwar, Oberstenfeld, Gronau. Zurück geht es wieder durch Oberstenfeld, Beilstein, Großbottwar, Kleinbottwar und schließlich nach Steinheim.

Der leicht profilierte ¾ Marathon mit ca.200 Höhenmetern hat den Start bzw. Zieleinlauf in der Ortsmitte von Steinheim. In Gronau bei km 21,1 gehen zusätzlich die Halbmarathonläufer/innen auf die Stecke. Gronau ist auch die Stimmungshochburg des Bottwartal-Marathons. Begleitet werden die Marathonläufer/in weiterhin vom Team Marathon und dem Staffel-Marathon mit insgesamt 5000 Finishern (samstags + sonntags).

Für Elke galt es heute nach einigen erfolgreichen Halbmarathon´s weitere 10,55 Km draufzupacken nämlich insgesamt 31,65 km.

Trotz sehr warmen Temperaturen im Oktober konnten wir den Lauf durch das Bottwartal genießen und kamen ohne Probleme nach 4:01:43 h gemeinsam ins Ziel und ein weiterer Schritt Richtung Marathon war vollbracht.

(Bericht und Fotos Gerhard & Elke)

  • Steppi-Steppenelefant-Wahrzeichen

Berlin, 16. September 2018

Berlin, Berlin, fünf fahren nach Berlin

Am Freitag trafen wir uns (trotz Wurstmarkt!) am Flughafen Berlin Tegel, da Anna und Daniel aus Köln-Bonn und Michael und ich aus Frankfurt anreisten. Wir holten direkt unsere Startnummern ab und verweilten uns einige Stunden auf der großen und interessanten Marathon Messe am alten Berliner Flughafen Tempelhof.

Samstags standen East-Side Gallery, Check Point Charly, Kanzleramt, Reichstag und Brandenburger Tor und das KaDeWe auf dem Programm. Nach einem Dumplings-Essen bei einem der besten chinesischen Restaurants Berlins fielen wir „erschlagen“ in unsere Betten. Eine gute Marathonvorbereitung sieht anders aus!

Sonntagmorgens dann der Schreck: Anna hatte sich wohl den Magen verdorben und wir waren unsicher, ob sie starten kann / soll. Aber sie wollte es unbedingt probieren. Der Berlin Marathon ist wirklich eine logistische und organisatorische Meisterleistung:  Anreise, Kleiderabgabe und Einreihen in den Block klappte trotz 44.000 Teilnehmer problemlos. Und die Menschenmasse, die am Start im Tiergarten steht, ist einfach imposant!

Für Daniel war es der erste Marathon überhaupt! Er hatte auf der Messe ein Zeitenbändchen mit einer Zielzeit von 4:10 h erstanden. Nach dem Lauf stellte sich heraus, dass er sich an die angestrebten Zeiten nicht hielt. Er nahm zwar immer wieder Tempo heraus, dies aber immer nur für wenige Kilometer. Und nach den VPs steigerte er frisch gestärkt automatisch wieder sein Tempo. So lief er die 1. Hälfte in waghalsigen 1:44!! Und es kam, wie es kommen musste: Auf der 2. Hälfte war irgendwann der Akku leer bzw. stellten sich Muskelkrämpfe ein, sodass er teilweise nur noch gehen konnte. So verlor er auf dem 2. HM eine Menge Zeit und kam in 4:24 ins Ziel.

Michael und ich begleiteten Anna. Auch sie mussten wir trotz ihres Unwohlseins immer mal wieder einbremsen. Aber zu Beginn lief es einigermaßen, sodass ich mich bei km 17 von den Beiden nach vorne löste und so doch noch meine ursprünglich geplante Pace (6:30 min./km) erzielen konnte. Anna bekam dann ab km 20 wieder Probleme mit ihrem Magen   und musste sich so richtig durchkämpfen. Durch das moderate Tempo erhielt Michael bei seiner 4. Teilnahme in Berlin erstmals die Chance, die touristischen Highlights so richtig aufzusaugen. Anna und Michael kamen dann, aufgrund der geschilderten Umstände, etwas später als geplant und erhofft in 5:24 ins Ziel.

Trotz und auch wegen der Umstände und tollen Eindrücke und Erlebnisse waren wir alle am Ende glücklich mit unserer doch schweren Medaillen um den Hals.

Und hier die Eindrücke von Jochens Marathon, mit dem wir freitags abends indisch Essen waren und der samstags morgens noch den 6 km langen Frühstückslauf vom Schloss Charlottenburg ins Berliner Olympia Stadion mitmachte:

„Berlin war wieder einmal ein Erlebnis. Bereits zum vierten Mal in Folge hatte ich das Glück, dabei sein zu dürfen. Diesmal waren meine Erwartungen ganz bescheiden. Einfach langsam laufen, so wie es der Körper will, mal ganz weg von der Hatz mit der Uhr. Einen Rat meiner lieben Mitläuferin Annette wollte ich das mal ausprobieren. Es lief auch ganz ordentlich bis ca. Km 31. Dann hat mir einfach die Kraft gefehlt. Immer nur kaltes Wasser und Tee an den Verpflegungspunkten, das brachte mir nicht die Kräfte, um konstant langsam weiter zu laufen. Einen kühlen Schluck Cola war meine Sehnsucht. Fehlanzeige. Dazu kamen noch kurz nach Km 39 Krämpfe, aber das brachte mich nicht aus dem Tritt. Und so habe ich nach 5:08:49 Stunden eben das Ziel wieder einmal erreicht. Auch wenn diesmal in der Hauptstadt der Weltrekord fiel, es war mein langsamster Marathon bisher. Und ich hatte wieder viel Spaß und Freude am Laufen. Das war mir diesmal wichtiger, wie jeglicher Hatz nach Bestzeiten!“.

Text Annette und JochenW

Fotos Familie Bruns

 

  • 20180915_132236

 

zuhause, 16. September 2018

Auf gewohnten Pfaden

Josef, Sascha und Peter hatten sich zum langen Lauf verabredet. Die beiden ersteren befinden sich derzeit im Marathontraining - Josef für Frankfurt, Sascha will in Athen laufen im November. Das Trio besuchte den Toten Mann und lief dann weiter zum Rahnfelsen. Die Schleife über den Heidfelsen schenkten sie sich, weil Peter den gestrigen Lauf für Wasser noch mehr merkte als ihm lieb war. Nach einem guten Halbmarathon in 2:41 h trennten sich ihre Wege Richtung Regeneration.

Text Gabi, Fotos Peter, Josef und Sascha

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Winterborn, 15. September 2018

Rundendrehen auf dem Land

Im letzten Zipfel der Pfalz liegt Winterborn, eine 200 Seelen-Gemeinde, dessen berühmtester Sohn einer der Mitbegründer der BASF war. Dort lebt auch Tatjana Reis, die sich 2005 auf ihrer Kilimandscharo-Wanderung in den Wanderführer verliebt. Inzwischen ist sie mit dem ehemaligen Spitzenläufer und Sieger des Mannheim-Marathons 2008 Gisamoda Gidumbanda verheiratet und die beiden haben "Vision Tansania" ins Leben gerufen, einen Verein, der sich vor allem um Brunnenbau in Gisamodas Heimat kümmert, aber auch um Schülerwohnheime und andere Dinge, die die Menschen dort voran bringen. Recht schnell kamen sie auf die Idee eines Benefizlaufs und dieser "Lauf für Wasser" fand in diesem Jahr nun schon zum 12. Mal statt. Das Konzept ist denkbar einfach: die Veranstaltung dauert 24 Stunden, beginnt samstags um 11 Uhr. Die Runde misst gut 3,4 km und hat 55 Höhenmeter. Jeder läuft, walkt oder geht so viele Runden wie er kann oder wie er will. Und bezahlt dafür oder läßt Sponsoren zahlen. Jede Runde "kostet" 3 €, wer länger als Marathon läuft, zahlt 1 €/Runde. Oder läßt Sponsoren zahlen. Jeder kann ein- und aussteigen wie er lustig ist.

Klaus war schon öfter dort, Peter und ich fanden zum ersten Mal den Weg nach Winterborn. Wir kamen so gegen 13.30 h dort an, begrüßten noch vorm Check-In erste Bekannte, ließen uns eine Startnummer verpassen und schon ging es los. Die Runde ist sehr kurzweilig, ausgeschildert war sie zwar im Uhrzeigersinn, aber man konnte sie auch rückwärts laufen - Hauptsache, man ließ sich unten in Winterborn zählen.

Klaus lief nicht, er walkte - und das bis Mitternacht. Am Ende hatte er 53,61 km in 10:25 h auf dem Tacho. Peter hatte sich 30 km vorgenommen und lief die ziemilch genau im 6er Schnitt. Ich hatte es leider nicht so gut getroffen. Geplant hatte auch ich 3 Stunden, aber meine neuen Schuhe, die mich schon beim gemeinsamen Laufdebut nach gut einer Stunde im Fußgewölbe scheuerten, taten das auch am Samstag wieder. So hörte ich nach 3 h auf zu laufen, zog meine Barfußschuhe an und wanderte noch eine Runde mit einer Familie aus Weisenheim am Sand und Bobenheim am Berg, die ich auf der Strecke kennengelernt habe.

Eine schöne Veranstaltung mit einer SUUUUPER-Kuchentheke, der Peter nach getaner Laufarbeit zwei Stück Schwarzwälder abtrotzte.

Text Gabi

Fotos Gabi & Klaus

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