Merkers, 18. Februar 2018

Glück Auf! (Annette und Gerhard berichten)

Zum 100. (Ultra-) Marathon von Michael sollte es ein besonderer Lauf werden – und das wurde es durch Zufall auch! Nachdem es mit dem 99. Marathon in Rodgau wegen Michaels Schulterverletzung nichts wurde, folgte der 99. Lauf beim Silbersee-Marathon und jetzt eine Woche später in Merkers, einem kleinen Städtchen in Thüringen der „Jubiläumslauf“.

Michael und ich machten uns am Samstagmittag mit unserem Wohnmobil auf in das 270 km entfernte Merkers, wo zum 12. Mal der Kristallmarathon ausgetragen wurde.

Kurze Zeit später trafen wir uns mit den beiden LT-Mitgliedern Elke und Gerhard zum Abendessen. Wir fanden ein Restaurant im nahe gelegenen Vacha, wo wir uns aus deutscher, italienischer oder indischer Küche für den nächsten Tag stärken konnten. Elke und Gerhard übernachteten in einem Hotel 15 km von Merkers entfernt. Wir wollten auf einen Wohnmobilstellplatz, da wir Strom für unsere schwache Batterie benötigten. Da jedoch auf keinem Platz der Stromanschluss aktiv war fuhren wir direkt zum Bergwerk und mussten die Nacht ohne Heizung bei äußerst kalten Temperaturen verbringen.

Und sonntagmorgens begann dann der Spaß: wir holten im Besucherzentrum unsere Startnummern und den Transponder für das Handgelenk ab. Und dann ging es auch schon in einem dreistöckigen Förderkorb 2 Minuten lang 500m unter Tage. Denn der Marathon fand im Erlebnisbergwerk Merkers, einem ehemaligen Bergwerk, indem Kalisalz abgebaut wurde, statt. Nach der Fahrstuhlfahrt wurden wir in atemberaubender Fahrt in kleinen, gelben, umgebauten LKW in den ehemaligen Großbunker gefahren, in dem sich der größte untertägige Schaufelradbagger der Welt befindet. Hier erzählte mir der Fahrer auch, dass das Bergwerk ein Wegenetz von 4.600 km unter Tage besitzt – einfach unglaublich!! Außerdem versteckten hier die Nazis insgesamt 80 Prozent der Gold- und Devisenreserven des untergehenden NS-Reiches. Auch Kunstwerke aus Berliner Museen, wie die Büste der Nofretete, Riemenschneiders "Vier Evangelisten" und der "Mann mit dem Goldhelm" aus dem Umfeld von Rembrandt wurden hier gelagert. Bei Entdeckung der Schätze eilte sogar Dwight D. Eisenhower nach Merkers zur Begutachtung der Schätze.

Der Großbunker dient heute wegen seiner ungewöhnlich guten Akustik als Konzert-saal. In diesem 250 Metern langen, 22 Metern breiten und bis zu 17 Metern hohen Raum war der Start- und Zielbereich und für jeden Sportler ein Stuhl, um seine Sachen abzulegen. Bevor die 10 km Läufer um 10:00 Uhr auf die Strecke geschickt wurden, erklang nach einer Lasershow das alte Steigerlied „Glück auf“. Wir Marathonis hatten noch etwas Zeit alles zu erkunden und einige Fotos zu schießen. Und um 11:00 Uhr wurden wir dann auf die Strecke geschickt: mit Fahrradhelm und Stirnlampe und trotz Winter in „kurz / kurz‘“, da unter Tage 21°C herrschen.

Die Strecke selbst war gut zu laufen, relativ breit und alle paar Meter mit einer Neonröhre erleuchtet. Gefühlt war jedoch kein Meter flach, es ging stets bergauf oder auch bergab (bis zu 15 % Gefälle!). Insgesamt mussten wir 750 Höhenmeter absolvieren.  In der Mitte der 3,25 km langen Runde, die wir 13 Mal durchlaufen mussten, war ein VP, an dem es Wasser, Cola, Bananen, Äpfel, Salzbrezeln und Schmalzbrote gab. Ein zweiter VP war am Ende des Bunkers aufgebaut. Unsere größte Sorge war, dass wir den 2. Cut-off nicht schaffen, da wir Beide wegen unseren Verletzungen in letzter Zeit kaum trainieren konnten. Denn wer die 12. Runde nicht nach 5:00 Stunden beendet hatte, wurde aus dem Rennen genommen. So überholte uns auch Gerhard zweimal in flottem Schritt und beendete den Lauf in guten 04:11:03 – noch unter einem 6er Schnitt!

Doch auch uns gelang es einigermaßen gleichmäßig die Runden zu laufen, obwohl es am Ende doch etwas zäh wurde. Nach 04:55:29 hatte sich Michael seinen 100. Marathon erlaufen. Im Ziel warteten schon Elke und Gerhard mit meinem Transparent und so wurde Michael gebührend gefeiert. Besonders schön war, dass neben den beiden LT`lern noch so viele Laufbekannte dabei waren: Lydia und Wolfgang, Sonja, Marc und Thilo kamen direkt zum Gratulieren und stießen auch mit einem Gläschen Sekt mit Michael an.

Noch ein klein wenig Statistik: Michael lief seinen ersten Marathon 2004 in München und lies 2005 in Berlin gleich seine Bestzeit von 03:53:03 folgen. Unter den 100 Läufen waren genau 20 Ultras, wobei der Rennsteig Lauf 2014 mit seinen 73 km die weiteste Strecke war. Weitere Highlights waren der Röntgenlauf und Läufe in Italien (Terni und 6 Marathons in 8 Tagen am Ortasee), Schweiz (Davos, Gondo, Napfmarathon) und Frankreich (Paris), sowie die 6-Stundenläufe in Horb und im heimischen Kleinkarlbach. (Annette)

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Laufen 500 Meter unter der Erdoberfläche, genau diesen Marathon wollte ich schon seit Jahren laufen und heute ist es endlich soweit.

Kristallmarathon lautet der Name der Veranstaltung, der in diesem Jahr zum 12. Mal stattfindet und zwar in einem Bergwerk in Merkers im thüringischen Wartburgkreis.

Mein Ziel ist es am Sonntag eine besondere Medaille zu ergattern, nämlich eine Finisher-Medaille in Form einer sogenannte Fahrmarke. Dabei handelt es sich um eine ausgestanzte oder ausgeschnittene Scheibe, die im Bergbau zur Anwesenheits- und Seilfahrtkontrolle diente.

Elke und Ich haben bereits am Samstag  in Obersuhl (ca.18 km von Merkers entfernt) in einem kleinen Hotel eingecheckt und sind danach nach Merkers gefahren um mit Annette und Michael Bruns gemütlich zu Abend zu essen.

Nach ein paar schönen gemeinsamen Stunden, machten wir uns auf den Rückweg.

Am Sonntag früh ging das Abenteuer los: Startnummer abholen, Helm auf und schon steigen wir in den Förderkorb ein.

Ich zähle nicht, wie viele wir sind, aber das Grubentaxi ist voll. Platzangst sollte hier niemand haben. In 1-2 min. führt die Seilfahrt in die Teufe (Tiefe im Volksmund).

Jetzt geht der Spaß los, die Läufer werden in zunächst allradgetriebene Fahrzeuge verladen und nun zeigen die Steiger, unsere Aufsichtspersonen unter Tage, was sie können:

Mit irrem Tempo geben sie uns auf der Fahrt zum Großbunker einen Eindruck davon, was uns auf der Strecke erwarten wird und man wird durchgeschaukelt und schnell Fotos machen mit dem Handy dies ist fast unmöglich und nach wenigen Minuten sind wir im Konzertsaal (Start) angekommen.

Der Marathon, 13 Runden a´3,25 km, startet um 11.00 Uhr. Vorher startet der etwas längere HM mit 7 Runden a´3,25 km und auch einen 9,75 km Lauf gibt es nämlich  3 Runden a´ 3,25 km.

Nacht und romantisch wird es  im Bunker: als die Veranstalter zu den Klängen von Evanescences „My Immortal“ eine Lasershow veranstalten, die die Läufer atmosphärisch einstimmt, wirklich wunderschön.

Schnell noch mit altbekannten Gesichtern gesprochen und sich gegenseitig Mut gemacht und schon geht es los.

Für die 10 km Läufer und Gäste und Angehörige gab es die Möglichkeit einer Führung und Besichtigung des Bergwerks, an dieser Führung nahm Elke auch teil.

Der Marathon hat insgesamt 750 HM dies bedeutet Kräfte einteilen.

Der Boden hat einige Schlaglöcher, aber die Stollen sind gut beleuchtet, dennoch sollte man Helm ( Pflicht ) und Stirnlampe mitnehmen.

Alle 1,6 km gibt es Verpflegungspunkte mit den üblichen Getränken (Wasser, Cola, später alkoholfreies Bier), Die Luftfeuchtigkeit ist niedrig und man sollte wirklich regelmäßig trinken.

Mein Mund ist heute etwas trockener als bei anderen Marathons, aber sonst ist alles okay und das Wettkampffieber hat mich auch gepackt und nach 4:11:03 komme ich mit meiner zweitbesten Marathonzeit sehr sehr sehr glücklich ins Ziel.

Michael Bruns lief heute seinen 100. Marathon.

Anette gab uns ein von Ihr gebasteltes Plakat mit dem wir Michael im Ziel überraschten.

Hiermit “verneige“ ich mich nochmal offiziell vor Dir Michael.

Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung und vielen Dank an alle Helfer die überaus freundlich waren und besonders jenen die auf der Strecke waren und die Läufer mit Tröten und Ratschen angefeuert haben. (Gerhard)

 

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zuhause, 18. Februar 2018

Mit Wingerters im Wingert und mit Josef im Wald

Unser kleiner Lauftreff & Gäste teilten sich am Sonntag in drei Grüppchen auf: die Asphalttreter Konny, Frank, Steffi und Thorsten nahmen unsere Panoramarunde in Angriff. Josef, Sonja und Birgit tauchten in den verschneiten Wald ein. Peter und ich als Versehrte gingen mit Paul spazieren - meist abseits der Wege, so wie Peter gerne Trail läuft. Die Erlebnisse unserer Läuferschar beschreiben Josef und Gästin Steffi:

Mit Wingerters im Wingert...

Was machen zwei von der LT WaB wenn es winterliche Temperaturen bei schönstem Sonnenschein hat?
Laufen gehen... möglichst lange.
Und zwei von der LG MuLi?

Hinfahren und mitlaufen.

Und so kam es, dass Thorsten Rickel tatsächlich an einem Sonntag Morgen mit mir, Steffi Krieg, schon recht früh aufgestanden ist. Mitten in der Nacht aus seiner Sicht, um ab 9:30 Uhr in Weisenheim am Berg mit Konny und Frank Wingerter auf die Panoramarunde über 32 km zu gehen. Äh halt,zu laufen natürlich.

Herrlich die wärmende Sonne, am Wegrand tatsächlich ab und zu auch noch ein wenig Schnee. Genuss pur.

Unser Weg führte uns mit Wingerters durch die Wingerte und Weinberge über Herxheim a/Berg. Dann zunächst eher nunner und grad nach Fränshm, Erpolze über Ellerstadt und Frlsm bis Wachenheim. Ein wenig Philosophie über die bereits durchgeführten oder noch anstehenden Rebschnitte, die Weinlagen und den Wein...klar, bei dieser Kulisse bleibt das nicht aus.

Mit Blick auf die Wachtenburg liess ich mich zu einer kleinen Klugscheißerei über die typische Lage und Bauart hinreißen, bevor es dann weiter im Laufschritt bis Bad Dürkheim ging. Das dicke Ende kommt ja bekanntlich immer zum Schluss: dann, wenn schon ca 27 von 32 km vorbei sind: nuff nach Leistadt und wieder nuff nach Weisenheim a/Berg.

Erst die Sonne von vorne und dann im Nacken, kein Wind...trotz allem einfach immer noch zum genießen.

Am Wegrand an einer Bank zwei Wanderer mit Wein, Wasser unn Dubbegläser vor sich. Ich dachte: wenn das Thorsten sieht dann bleibt er stehen. Er hat es nicht gesehen, war zu sehr mit Konny ins Gespräch vertieft.

Es war ein aus Läufersicht perfekter Sonntagvormittag, bei perfektem Wetter und in toller Gesellschaft lief es sich quasi wie von selbst. Noch dazu gab es viel zu entdecken auf der Panoramarunde - die ihren Namen aller Ehre macht. Wir haben Elwetritsche gesehen, typisch Pfälzische Autoaufkleber in Frlsm und auch etwas zum Nachdenken gefunden. Genau genommen hat es Konny bemerkt:  

„Jedes Baumblatt ist ein Spiegel, grünt im Licht, welkt im Schnee. Das Blatt des Ginkgo ist Spiegel im Spiegel, zeigt Dich und wie Du sein könntest." 

Wir haben uns schwer getan, dies wirklich zu verstehen und haben es auf den Sauerstoffmangel nach den vielen Kilometern geschoben. Aber ehrlich gesagt: ein Tag danach geht es mir ähnlich. Was will uns der Vers aus Ostasien sagen? Ich weiß es noch immer nicht, aber vielleicht kommt ja jemand anderes nun darauf.

Vielleicht, dass auch wir je nach Blickwinkel frisch oder verwelkt wirken können?

Klar war, frisch sahen wir vier an DER Stelle in Bad Dürkheim nicht mehr so wirklich aus. Aber sicher auch nicht verwelkt - denn wir lachten, scherzten, schwätzten und waren gut gelaunt bis zum Schluss. 

 

3-2-1 zum Rahnfels.

Beim Start, wie angekündigt teilten wir uns in Asphaltläufer und Waldläufer. Ich hatte mir den Rahnfels als Wendepunkt vorgenommen und bin mit Birgit und Sonja losgelaufen. Birgit hatte heute nicht so viel Zeit und ist mit uns zum Ungeheuersee gelaufen. Gemeinsam einmal um den See herum wieder hoch zum Anfangspunkt für die Moräne, die Birgit dann alleine nach WaB zurückgelaufen ist. Mit Sonja bin ich dann über die Suppenschüssel, Lindemannsruhe zum Bismarktum gelaufen. Zurück zum P- Lindemannsruhe wo sich dann unsere Wege trennten, da Sonja am Nachmittag zur Arbeit musste. Und so bin ich dann alleine auf den Rahnfels gelaufen, der Ausblick war leider in Dunst gehüllt.

Den Rückweg bin ich über die Lindemannsruhe zum Ungehäuersee, den einzigen Fußspuren von Birgit über die Moräne gefolgt,  nach Wab zurückgelaufen.

Meine Uhr zeigte nach 23,9km und 646HM eine Zeit von 2:59 min an.

(Josef)

 Fotos Frank

 

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Fotos Gabi und Josef

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Rheinzabern, 11. Februar 2018

Wie bei den 10 kleinen Negerlein

Heute stand der dritte Teil der Rheinzaberner Winterlaufserie auf dem Programm. Das bedeutet: 20 km sind der Weisheit letzter Schluß. Waren wir im Dezember beim 1. Lauf noch acht "Weisenheimer", waren Josef und ich die letzten Mohikaner, die noch für die Serienwertung antraten. Zu uns gesellte sich Gerhard, der aber beim 10er und 15er nicht anwesend war.

Welche Zeit immer wir uns vorgenommen hatten: der Wind machte es uns heute extrem schwer, unsere Pläne in die Tat umzusetzen. Gefühlt war dauernd Gegenwind, tatsächlich natürlich nicht, aber im Feld nach Hatzenbühl (km 3-4) mußte man sich richtig gegen den Wind stemmen und auch sonst gab es einige Gegenwindpassagen, die das konstante Laufen in der Wunschzeit schwer machten.

Ich hatte morgens noch damit spekuliert, vielleicht eine 1:55er Zeit laufen zu können, am Ende kamen 1:58:27 h dabei raus, mit denen ich aber durchaus zufrieden bin. Alles unter 2 Stunden war vollkommen ok für mich. Auch Josef war mit seinen 1:38:33 h im Reinen, auch wenn er langsamer war als vor Jahresfrist. Gerhard, der Peter leider fototechnisch durch die Lappen ging, kam nach 1:46:57 h in den Zielkanal.

Es gibt eine Theorie, nach der die Serienzeit, wenn man die drei Läufe aus dem vollen Training heraus läuft, der Zeit entspricht, die man aktuell auf Marathon zu laufen in der Lage ist. Demnach könnte Josef seine Bestzeit auf 3:37:24 h drücken, für mich wären derzeit 4:18:40 h drin. Josef wurde 8. in seiner M60 - von immerhin 25. Für mich war Platz 10 von 13 drin.

Text Gabi, Fotos Peter

  • 10

zuhause, 04. Februar 2018

Comeback des Winters

Heute war es Volker, der hoffte, daß aufgrund des Wetters niemand zum Training kommt und er wieder nach Hause ins Bett fahren kann. Und wie immer, wenn einen von uns solche Gedanken beschleichen (was ganz sicher jedem mal passiert), ist die Gruppe extra motiviert und zahlreich am Treffpunkt. So waren heute morgen Konny & Frank mit Paul, Christian, Walter, Birgit, Josef, ich - und eben Volker am Parkplatz, um in den schon leicht gepuderzuckerten Wald einzutauchen. Auch Peter ließ es sich nicht nehmen, zumindest mal mit zum Treffpunkt zu kommen, um "hallo" zu sagen, wenn er schon seit 6 Wochen nicht mitlaufen kann.

Je höher wir kamen, desto mehr Schnee blieb liegen. Waren die Wege rund um Weisenheim noch braun und nur die Bäume weiß, knirschte nahe der Lindemannsruhe die geschlossene Schneedecke unter den Schuhen.

Da ich gestern 30 km gelaufen war, hatte ich heute nur ein Stündchen vor. Ich lief mit dem Rest der Truppe zum Ungeheuersee und den Grünes-Kreuz-Weg hoch zum weiß-blauen Wanderweg. Die anderen bogen ab Richtung Lindemannsruhe und ich machte  mich auf den Weg nach Hause. Der Bismarckturm und die Heidfelsen waren die nächsten Stationen der illustren Runde. Hier splittete sich das Grüppchen erneut, denn Konny, Frank und Paul besuchten erst noch unser stummes Ehrenmitglied, das inzwischen auch noch eine Zigarre zwischen den Zähnen hat und lifen dann nach Hause, wo sie nach 2:49 h und 20 km ankamen.

Birgit, Josef, Volker, Walter und Christian kamen nach 2:10 h und 16 km wieder nach Weisenheim zurück.

Text Gabi, Fotos Gabi, Peter, Josef und Frank in einer zweiten Galerie

 

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(Frank)

  • 48
(alle anderen)

Bad Sobernheim, 03. Februar 2018

Im Kreis laufen hilft dem Kreislauf

Heute zog es mich an die Nahe. In Bad Sobernheim fand der Gernot-Bohn-Ultralauf statt. Gernot Bohn war ein an ALS erkrankter Sobernheimer, der im Dezember 2017 starb. Deshalb liefen auch zu seinen Ehren heute alle mit Trauerflor. Das Nahe-Lauf-Team hatte eine 10 km lange Runde markiert, die es bis zu fünf Mal zu bewältigen galt. Das Ganze war kein Wettkampf, ergo gab es auch keine Zeitnahme und Ergebnisliste. Aber es gab jede Menge Laufspaß, supergute Verpflegung und zum Schluß heiße Duschen für alle. Dafür steckte jeder in eine Sammeldose, was ihm der Lauf wert war. Der Überschuß geht dann an Bad Sobernheimer soziale Institutionen. Heute morgen wurden die Überschüsse 2017 verteilt, der Gernot-Bohn-ALS-Stiftung, das Hospiz und die Kinderklinik freuten sich über Schecks.

Nachdem ich letzte Woche in Rodgau nicht laufen konnte, wollte ich heute vier Runden laufen. Die anderen waren deutlich schneller als ich und so dachte ich, vier Runden in derselben Zeit zu laufen wie die anderen ihre fünf. Die ersten beiden Runden hatte ich nette Begleitung von Micha, die sich gerade langsam wieder an längere Strecken rantastet. Die dritte Runde lief ich alleine und zu einer vierten hatte ich dann keine Lust mehr. Gerne wieder! (Gabi)

zuhause, 28. Januar 2018

3 Türme


Heute war ein ganz anderer Lauftreff, denn es war ein Wiedereinsteigertreffen. Volker (nach sechswöchiger Krankheit wieder fit), Rudi (ewig nicht da gewesen, wollte mal wieder
laufen) und ich (der erste längere Lauf in diesem Jahr). Nur Walter ist wohl trainiert und in guter Form.  So haben wir beschlossen über die Lindemanns Ruhe zum Bismarkturm zu laufen und wieder zurück.

Als wir in Höhe vom Ungeheuersee in Richtung Lindemannsruhe abbogen, hatte uns Sonja (etwas verspätet) eingeholt und  zu fünft liefen wir weiter über Lindemannsruhe,
am Rot-Weißen-Turm vorbei, zum Bismarkturm hoch. Nach kurzem Fotostopp drehten wir bei und machten uns wieder auf den Rückweg. Es ging ein Stück auf dem historischen
Rundweg am Fernsehturm vorbei, weiter über die Suppenschüssel zum Parkplatz zurück.

Glücklich wieder angekommen, hatten wir nach 1 Stunde und 53 Minuten gute 14 Kilometer auf der Uhr.

Ein schöner und gelungener Wiedereinstieg!

Text und Fotos Birgit

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